95 Au fil du Doubs
95 Au fil du Doubs

Wanderland

etappe-01734

Au fil du Doubs

Etappe 1, Les Brenets–Maison Monsieur

Wegreportage
101 Fotos

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Au fil du Doubs

Nach Les Brenets öffnen sich malerische und wilde Schluchten. Man könnte sie fast Fjorde nennen. Die von der Natur geschliffenen Felsen haben die Form eines menschlichen Gesichts und den Kopf eines legendären Ungeheuers. Der Weg führt zum Saut du Doubs, einem spektakulären, 27 m hohen Wasserfall.
In Les Brenets, 1325 erstmals als Chez le Bruinet erwähnt, begann im 18. Jahrhundert die Industrialisierung. Feinmechanik, insbesondere die Uhrenfabrikation, erlebte hier und in Le Locle einen regelrechten Boom und ist bis heute ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Wanderung startet beim Bahnhof von Les Brenets. Eine asphaltierte Strasse führt in Richtung Restaurant Saut-du-Doubs. Auf dem Weg dorthin blickt man hinunter zum Lac des Brenets, der vom Doubs gebildet wurde. Wilde, fjordähnliche Schluchten und von der Natur geschliffene Felsen führen zum 27 Meter hohen Wasserfall bei Saut du Doubs. Im Winter, wenn der Doubs gefroren ist, befindet sich hier eine der grössten natürlichen Eislaufbahnen Europas.

Der reissende Sturzbach und Grenzfluss zwischen Frankreich und der Schweiz verwandelt sich bald zum spiegelglatten Lac de Moron. Etwas oberhalb des Sees folgt man dem Pfad zur Staumauer. Diese passiert, wird die vorher weitläufige Landschaft zu einem lieblichen, aber steil abfallenden Gelände. Dieser Wechsel der Szenerie und die mit Moos bedeckten Bäume sind typisch für den Naturpark Doubs. Genau wie die Mühlen, die früher an verschiedenen Orten am Doubs standen, etwa bei Côte des Moulins Calame. Die Konzessionen dafür reichen zurück ins Jahr 1573. Nach einem Feuer 1734 wurde das Gebäude wieder aufgebaut. Damals standen vier Mühlen, eine Sägemühle und eine Schmiede in Betrieb. Der Sohn von Abraham-Louis Calame, der den Mühlen ihren Namen gab, hat diese 1832 aufgegeben, bevor sie 1842 der Kanton Neuenburg erwarb und ab 1880 dem Zerfall überliess.

Nach etwas mehr als drei Stunden kommt man zum Elektrizitätswerk Torret. Auch Glashütten gab es früher am Doubs. Diese wurden dort errichtet, weil das Holz der Umgebung genutzt, aber wegen des steil abfallenden Geländes nicht in die Dörfer transportiert werden konnte. Rund 100 Ster Holz benötigte beispielsweise die Glashütte von Blancheroche pro Monat. Weil die Glaser immer weiterzogen, sobald der Brennstoff der Umgebung verbraucht war, verboten die Neuenburger Behörden auf ihrem Boden bald den Betrieb von Glashütten. Wenig später, nach einer über fünf Stunden, endet die abwechslungsreiche Wanderung bei Maison Monsieur.
Nach Les Brenets öffnen sich malerische und wilde Schluchten. Man könnte sie fast Fjorde nennen. Die von der Natur geschliffenen Felsen haben die Form eines menschlichen Gesichts und den Kopf eines legendären Ungeheuers. Der Weg führt zum Saut du Doubs, einem spektakulären, 27 m hohen Wasserfall.
In Les Brenets, 1325 erstmals als Chez le Bruinet erwähnt, begann im 18. Jahrhundert die Industrialisierung. Feinmechanik, insbesondere die Uhrenfabrikation, erlebte hier und in Le Locle einen regelrechten Boom und ist bis heute ein wichtiger Wirtschaftszweig. Die Wanderung startet beim Bahnhof von Les Brenets. Eine asphaltierte Strasse führt in Richtung Restaurant Saut-du-Doubs. Auf dem Weg dorthin blickt man hinunter zum Lac des Brenets, der vom Doubs gebildet wurde. Wilde, fjordähnliche Schluchten und von der Natur geschliffene Felsen führen zum 27 Meter hohen Wasserfall bei Saut du Doubs. Im Winter, wenn der Doubs gefroren ist, befindet sich hier eine der grössten natürlichen Eislaufbahnen Europas.

Der reissende Sturzbach und Grenzfluss zwischen Frankreich und der Schweiz verwandelt sich bald zum spiegelglatten Lac de Moron. Etwas oberhalb des Sees folgt man dem Pfad zur Staumauer. Diese passiert, wird die vorher weitläufige Landschaft zu einem lieblichen, aber steil abfallenden Gelände. Dieser Wechsel der Szenerie und die mit Moos bedeckten Bäume sind typisch für den Naturpark Doubs. Genau wie die Mühlen, die früher an verschiedenen Orten am Doubs standen, etwa bei Côte des Moulins Calame. Die Konzessionen dafür reichen zurück ins Jahr 1573. Nach einem Feuer 1734 wurde das Gebäude wieder aufgebaut. Damals standen vier Mühlen, eine Sägemühle und eine Schmiede in Betrieb. Der Sohn von Abraham-Louis Calame, der den Mühlen ihren Namen gab, hat diese 1832 aufgegeben, bevor sie 1842 der Kanton Neuenburg erwarb und ab 1880 dem Zerfall überliess.

Nach etwas mehr als drei Stunden kommt man zum Elektrizitätswerk Torret. Auch Glashütten gab es früher am Doubs. Diese wurden dort errichtet, weil das Holz der Umgebung genutzt, aber wegen des steil abfallenden Geländes nicht in die Dörfer transportiert werden konnte. Rund 100 Ster Holz benötigte beispielsweise die Glashütte von Blancheroche pro Monat. Weil die Glaser immer weiterzogen, sobald der Brennstoff der Umgebung verbraucht war, verboten die Neuenburger Behörden auf ihrem Boden bald den Betrieb von Glashütten. Wenig später, nach einer über fünf Stunden, endet die abwechslungsreiche Wanderung bei Maison Monsieur.
19 km
540 m | 800 m
5 h 15 min
leicht (Wanderweg) | mittel

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise Les Brenets
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Hinweise

Hinweis
Zwischen Les Brenets und dem Saut du Doubs verkehren Kursschiffe.

Anreise | Rückreise

Anreise / Rückreise La Maison-Monsieur, bif.
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